Wolf von Fabeck - 24.07.2020  Aktualisiert 20.09.2020

Rückholen von Klimagasen

Das Rückholen muss in drei Schritten erfolgen

  1. die Klimagase aus der Atmosphäre zurückholen,
  2. sie chemisch in klima-unschädliche Kohlenstoffverbindungen mit hoher Dichte umformen (damit sie nicht zu viel Platz beanspruchen und bei unbeabsichtigter Freisetzung das Klima nicht beschädigen). Zum Beispiel Erzeugung von Methanol (nicht Methan!), oder Erzeugung von Pflanzenkohle aus Vegetationsabfällen,
  3. die unschädlich gemachten ehemaligen Klimagase nutzbringend verwenden oder sie sicher lagern. Methanol sollte man an Stelle von Erdöl und Erdgas in der Kohlenstoff-Chemie verwenden. Man könnte Methanol möglicherweise auch in leergeförderten Erdölfeldern unterbringen. Pflanzenkohle könnte man zur Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit unterpflügen.

Nachtrag vom 20.09.2020

Rückholung von CO2 aus der Atmosphäre und Nutzung zur Langzeit-speicherung von Solar- und Windstrom
Methanol als Speichermedium
So könnte man in einem mittelständigen Unternehmen Methanol aus dem CO2 der Atmosphäre erzeugen und lokal zur Langzeitspeicherung einsetzen.
Entwickelt wurde ein solches Verfahren bereits Ende des vergangenen Jahrhunderts.
Das damals entwickelte Verfahren verfolgte allerdings nicht das Ziel, ein Medium für Langzeitspeicherung zu entwickeln, sondern einen Kraftstoff. Die Stromwirtschaft hatte nur wenig Interesse daran, die Speicherung von elektrischer Energie aus Wind- oder Solarenergie voranzutreiben und hat das Projekt deshalb nur halbherzig verfolgt.

Abgrenzung zur Kurzzeitspeicherung:
Kurzzeitspeicherung wird sich vorwiegend auf aufladbare Batterien stützen, die im Zuge der Elektromobil-Entwicklung einen großartigen Entwicklungsboom durchlaufen, was Wirkungsgrad, Volumen, Gewicht und Preis anbelangt.

Unser Appell an die Entscheidungsträger: Räumen Sie diesen Aufgaben absoluten Vorrang ein!
Die derzeitige GROKO allerdings scheint dazu nicht bereit zu sein.